„Die Vorfreude auf das Gute ist ein Teil des Genusses“
Ein MJDler freut sich auf das Meeting 2011

Meine Überschrift ist ein äthiopisches Sprichwort. Es spricht für sich und es lässt sich leicht erahnen worauf ich hinaus will.
Es ist eine Gnade Allahs, dass Jugendliche und junge Erwachsene ein Meeting auf die Beine stellen, auf dem über 1000 Gäste begrüßt werden dürfen. Jedes Jahr - nun bewegen wir uns schon bald auf das 20. Jahr zu - sind es Jugendliche, die früh beginnen sich Gedanken zu machen andere junge Muslime und Freunde zusammenzubringen.
Fragen wie: „Welche Workshops können wir anbieten?“, „Wer soll uns den Bunten Abend versüßen?“ und „Welche Message bzw. welches Motto wollen wir an unsere Gäste weiterleiten?“, stehen bereits früh auf der Tagesordnung und sind zentral.
Jeder sollte sich bewusst machen, dass dieses Meeting nicht einfach von heute auf morgen da ist. Nicht zwischen Tür und Angel organsiert wird, und erst recht nicht ohne Grund vorhanden ist. Ein langer Prozess mit unzähligen Sitzungen, Treffen, Telefonaten und Doodle-Umfragen verbreitet bei dem Organisationsteam und allen Beteiligten, bereits im Vorfeld eine laufende Meeting-Stimmung. Höhen und Tiefen sind zu verzeichnen, und große Anstrengungen auf dem Weg das Meeting erfolgreich zu gestalten sind von Nöten.

Die Muslimische Jugend Deutschlands hat sich die Absicht gefasst Menschen aller Couleur zusammenzubringen und ihre Talente zu fördern. Gleichwohl ist das oberste Ziel dem erhabenen Schöpfer zu gedenken und sein Wohlgefallen zu erreichen.
Mit diesem Hintergrund bleibt einem nicht viel mehr als sich zu freuen. Auf das Gute zu freuen und es zu genießen. Denn das MJD Jahresmeeting in Bad Orb ist in Deutschland einzigartig und unvergleichlich. Von Jugendlichen für Jugendliche. Ich bin stolz auf die Organisation, stolz auf die Helfer und stolz auf die Teilnehmer. Alle drei Säulen machen das Meeting komplett. So wie ich die Vorfreude genieße und alle Bemühungen zu schätzen weiß, werde ich inshaallahwörtlich: wenn Allah will; solange Allah zulässt; wenn man etwas zu tun beabsichtigt oder jemandem etwas verspricht, soll noch „inschâallâh“ hinzugefügt werden auch das Meeting an sich genießen können – in der Zeit der Gemeinschaft, der Freude und des gemeinsam Lernens  und des Betens. In der Zeit in dem Körper, Geist und Seele richtig aufgetankt werden können.
 
Von Bruder Morad aus Bielefeld

 

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