Einblicke und Ausblicke
Ein Besuch des LK Dortmund in der Jugendbotschaft
Wir sind jung, muslimisch und ein Teil der deutschen Gesellschaft.
Wir haben Wünsche, Anregungen und Rechte.
Und wir wollen diese zur Geltung bringen.
 

Wie wir das anstellen? Dazu gibt es viele Möglichkeiten. Eine davon ist die Jugendbotschaft.
Der Lokalkreis wendete sich an den Jugendring der Stadt Dortmund und wurde schnell auf das Projekt der Jugendbotschaft aufmerksam gemacht. 
Gesagt, getan: Am 26.05 um 15 Uhr traf sich die Gruppe vor dem Rathaus und wurde freundlich in Empfang genommen. Auf dem Plan stand zum einem, die Jugendbotschaft kennen zu lernen, zum anderen aber auch, das Rathaus zu erkunden.

 
"Die Jugendbotschaft ermöglicht Jugendlichen ein Teil zu sein, mitsprechen zu können und Einblicke in die Welt der Politiken zu erlangen. Sie hilft aber genauso dabei, Projekte zu entwickeln und sie letztendlich zu verwirklichen. Und das alles über den Weg der Politik" – so erklärte uns Dirk Geiseler, Leiter der Jugendbotschaft.
Und da Politik im Rathaus stattfindet, wurde es auch sofort erkundet. Von A wie Ämter über F wie Fundbüro bis hin zu Z wie Zentrale. Die ausführliche Führung verschafft Eindruck und ein klares Bild. Aber man konnte sich auch eine Ratsversammlung anhören, welche ca. alle 4 Wochen stattfindet. Hier wird über die neusten Themen diskutiert, abgewogen und letztendlich entschieden.
 
In einer Feedbackrunde wurde der Tag reflektiert:
Worte wie Spaß, Engagement, Zusammenarbeit, aber auch Anstrengung fielen. Jedoch sind sich alle Teilnehmer einig, dass der Tag sehr aufschlussreich war und man sich vorstellen könne in näherer Zukunft bei neuen Projekten mitzuwirken, wie z.B. Dialogarbeit mit anderen Religionen  oder eine Zusammenarbeit mit dem Migrations-/Integrationsbüro.
 
Dirk sagte zuletzt noch, dass er selber in einem Fußballverein und in einer kirchlichen Gemeinde aktiv war und die Arbeit mit Jugendlichen sehr schätzt, auch wenn er sich zu Anfang eigentlich mehr für die Arbeit mit Erwachsenen interessiert habe.
Die letze Frage des Tages war, wie man reagiert und was man  gedachte habe, als man uns in Empfang nahm - einfach aus dem Grund, weil man ja doch zugeben muss, dass wir rein optisch eine relativ  auffällige Gruppe waren.
„Ihr seid keine Jugendbotschafts-Profis, aber davon kann man beim ersten Treffen auch nicht ausgehen. Aber ihr seid definitiv eine sehr engagierte und neugierige Gruppe. Euer soziales Engagement ist schon ziemlich beeindruckend. Mir ist schon am Anfang aufgefallen, dass ihr eine tolle Gruppe seid" - Danke, Dirk! Dieses Kompliment nehmen wir gerne in Empfang!
 

 

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