Fortschritt beginnt mit Tatendrang
Bericht vom LKL-Treffen

Letztes Jahr in Rüsselsheim durften wir ein bundesweites Lokalkreisleitertreffen verzeichnen, das nun in diesem Jahr seinen kleinen Bruder gefunden hat – in Dortmund. Dort nämlich trafen sich eine ganze Menge Lokalkreisleiter, um ihren Drang nach Wissen und Taten zu stillen. Jeder einzelne Lokalkreis sollte durch dieses Treffen in Zukunft noch besser gestaltet werden – durch Erfahrungsaustausch und allerlei Tipps. 

Den  Anfang machte Bruder Jusuf der Sure Ar-Rahman, die er mit schöner Stimme teilweise verlas. Im Anschluss daran fand eine Kennenlernrunde statt, die Aufschluss darüber gab, mit welchen besonderen Lokalkreisleitern man es zu tun hatte. Um gleich dem Tatendrang die nötige Motivation zu verschaffen sorgte Schwester Esma mit ihrem Vortrag „Gewusst wie“ für genügend Leistung. Die Teilnehmer waren sich  einig: es war eine praktische und schöne Motivation. Schwester Esma hob die Gleichheit der Menschen gleich welcher sozialen Herkunft und Nation sie entstammen, hervor. Zudem, so betonte sie, beginne die Jugendarbeit beim guten Benehmen. Fortschritt ließe sich dadurch erzielen, dass Vorbilder mit gutem Beispiel voran gingen.  

Nach dem besagten Tanken von Motivation und dem Mittagsgebet verteilten sich die Teilnehmer in ihre Gruppenworkshops. Dieser wurde von Schwester Yasmina geleitet. Es standen Fragen zur Lokalkreisarbeit auf der Agenda, die anschließend am  Meinungsbarometer ausgewertet wurden. Nach getaner Gruppenarbeit, kam es zur großen Rechtfertigung. Warum entschied sich Gruppe 1 für diese Positionierung und Gruppe 2 für eine andere? Weshalb ist Gruppe 7 überhaupt nicht mit der Meinung von Gruppe 4 einverstanden? Diese angeregte Diskussion konnte nur durch das anstehende Mittagessen beendet werden.
 
 
Dem Fortschritt stand nach einer weiteren Stärkung durch Tanken von Nahrung und einem erfrischendem Gebet nichts mehr im Wege. Um allen nun nochmals sicherzustellen, dass die Lokalkreise und ihre Leiter die MJD kennen, stellte Schwester Malika aus dem MJD-Vorstand die MJD vor. Offene Fragen zum Thema MJD konnten im Anschluss der Vorstellung beantwortet werden. Die LKL-AG stellte sich außerdem vor und verdeutlichte dadurch, dass sie für die Leiter der erste Ansprechpartner bei Fragen und Problemen seien. Schließlich stellten sich die LK-Leite Hannovers vor. Anhand ihres Fallbeispiels, konnten Rückschläge und Fortschritte aufgezeigt werden. Ihrem Tatendrang, der seit vielen Jahren anhält, ist ein großer Respekt zu zollen.
 
Erfahrungsaustausch auf dem Wege Allahs kann die LK-Arbeit optimieren und das Bemühen und die Motivation um den Kreis vergrößern. Ohne  Austausch lassen sich die Verbesserungen der Taten nicht so schnell bewerkstelligen. Um die Lokalkreise in Zukunft weiter zu fördern bedarf es eben genau solcher Schritte nach vorn!

 

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