Frohes Opferfest!
Grußwort des MJD-Vorstands

Assalamu alaikum wa rahmatullahi wa barakatuhu liebe Geschwister, 

in diesen Tagen richten sich wieder alle Blicke gen Mekkagesegnete Stadt des Islams; Geburtsort des Gesandten Gottes Muhammad (saw). Wie jedes Jahr pilgern Millionen von Muslime dorthin, um ihre religiöse Pflicht zu erfüllen. Es ist die Rede von der Haddsch, eine der fünf Säulen des Islamwörtlich: „heil sein“, „unversehrt sein“, „Unterwerfung“, „Gottergebenheit“; die Ergebung in Gottes Willen; die Bezeichnung der von Gott für den Menschen vorgesehenen Lebensweise der friedvollen Hingabe.
Wer würde jetzt nicht gerne dort sein und auf dem gleichen Boden laufen, auf dem der Prophet Muhammad1) der Gepriesene; der Verherrlichte; der Prophet des Islams; der Gesandte Gottes und letzter aller vom Schöpfer entsandten Propheten an alle Menschen 2) 47. Sure des Korans; 38 Verse; offenbart in Medina (sasAbkürzung für „sallallâhu alajhi wa sallam“ („Der Friede Allahs sei auf ihm“); Bei der Nennung des Namens des Gesandten Gottes Muhammad (sas) sprechen die Muslime diesen oder einen ähnlichen Segenswunsch aus.) und seine treuen Gefährten gewandelt sind?
 
Am Ende der Haddsch beginnt schliesslich das Opferfest. Es ist neben dem Ramadanfest die wichtigste Festlichkeit im islamischen Kalender. Dieses Fest soll an einen der wichtigsten Propheten der Menschheitsgeschichte erinnern: an Ibrahim, Friede sei mit Ihm. In einer ungefähren Bedeutung des Qurans lesen wir zu seiner Person:
"Ibrahim war weder ein Jude noch ein Christ, sondern er war Anhänger des rechten Glaubens, einer, der sich Allah ergeben hat (d.h. ein Muslim), und er gehörte nicht zu den Götzendienern"(Quran 3:67)
Er bekam einen Sohn namens Ismael, welchen er für Allah opfern sollte. Allah wollte ihn damit prüfen. Ibrahim, Friede sei mit Ihm, hat die Prüfung bestanden, denn er hat mit der Ausführung von Allahs Willen nicht gezögert, selbst wenn es den Tod seines eigenen Sohnes bedeuten würde. Allah wollte aber nicht, dass er ihn tötete und schickte ihm im letzten Moment ein Schaf, das er stattdessen schlachten sollte.
 
Diese Begebenheit zeigt uns, wie wichtig Gottvertrauen ist, egal, in welcher Lebenslage man sich befindet. Diesen Ratschlag richte ich in erster Linie an mich, bevor ich ihn an euch weitergebe.
 
Möge Allah uns Geduld, Standhaftigkeit und Dankbarkeit in allen Lebenssituationen geben! 
 
Und möge er unsere Gebete und guten Taten annehmen, unseren Iman stärken und uns die höchste Stufe im Paradies gewähren!
 
Amin!        
 
Im Namen des Vorstandes der Muslimischen Jugend in Deutschland wünsche ich allen muslimischen Familien ein gesegnetes und fröhliches Opferfest!        
 
Wassalamu alaikum wa rahmatullahi wa barakatuhu,
 
Abdul-Aziz
Für den MJD-Vorstand 

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