Der Schwestern-MJ-KursDer MJD-Kurs ist ein Kurs, der an MJD-interessierte junge Muslime gerichtet ist und alle vier bis sechs Wochen stattfindet. Hier werden gemeinsam islamische Grundlagen erarbeitet und natürlich wird auch viel gelacht! Inzwischen gibt es mehrere Kurse im Norden und im Süden Deutschlands, für Brüder und für Schwestern. Das Angebot kann alhamdulillah stetig erweitert und verbessert werden. Nord hatte ihr letztes Kurswochenende im Ramadander 9. Monat im islamischen Kalender; der Fastenmonat - und es war ein ganz besonderes. Gemeinsam aßen sie, beteten sie, sprachen Bittgebete...und dichteten. Inspirierende Gedichte, die auf unterschiedliche Art und Weise mit dem Monat Ramadan zu tun haben. Lies hier mehr.
Gedichte zum Monat Ramadan
Ya Allah, du bist der Liebende,
so liebe mich und die, die ich liebe, und schenke
mir die Liebe zu jenen, die mich nicht lieben.
Ya Allah, du bist der Versorgende
und du bist der Großzügige,
so sei mir gegenüber großzügig mit deinen Gaben
und versorge mich mit deiner Rechtleitung
und schenke mir ein freigiebiges Herz
und halte mich fern von Geiz und der Angst vor Armut.
Ya Allah, du bist der Barmherzige
Und du bist der Vergebende ,
so vergebe mir in diesem Monat
und schenke mir ein Herz, das anderen vergeben kann
und halte mich fern von Starrsinn und Rechthaberei.
Ya Allah, du bist der Allwissende,
und der Berechnende,
so vergebe mir den Teil meiner festgesetzten Lebenszeit,
die ich verschwende trotz des Wissens über mein Ende;
und schenke mir ein Herz, das sich deswegen demütigt
und einen Verstand, der das ändert.
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R echtleitung
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M enschen
A usgegossene
D emut im
A ngesichts des
N ar.
Nagt an dem Rost, der dein starkes, goldenes Herz gefangen hielt.
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Mein Kopf ist voll,
mein Magen leer,
jeder will was von mir,
ich kann nicht mehr.
Will nicht mehr,
will wo hingehen,
wo keiner kann mich sehen.
Nur Er kann mich retten,
wenn ich den Teppich unter meinen Füßen spür.
Der Staub bringt nicht zum Niesen,
denn plötzlich bin ich allein.
Ich erschauer,
zum ersten Mal erfasst eine Stimme mein Herz.
Mein Stolz bricht,
wohltuend der Schmerz.
Es ist ein Schmerz,
der mich reinigt von innen,
vernichtet die Bazillen,
die meine Seele vergiften.
Ich bin allein mit meinem Schöpfer,
verschwunden ist das Neonlicht.
Geblendet schau ich in seine Richtung,
mit Schönheit von neuer Gewichtung.
Ich bin nicht die,
die ich gewesen.
Die Dämonen verwesen,
und ich darf rein sein.
Ein Gebet,
das verändert hat,
mein Leben.
Nichts kann mir mehr geben.
Tarawih,
meine Therapie,
eine kaputte Welt in Harmonie.
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Wünsche im Ramadan
Ein Mensch sein, der so wenig Fehler wie möglich begeht.
Mich nicht durch andere Personen von der Ibadader Gottesdienst; die Anbetung im umfassendstenSinne; gottesdienstliche Handlung imBesonderen ablenken lassen.
Mit dem ganzen Körper fasten.
Aus der Hölle befreit werden.
Lailatul Qadr zu erwischen.
Erleichterung zu fühlen und die Schultern frei bewegen zu können.
Allah, Ya Rabb,
Wie kann ich dir danken?
Der Monat Ramadan,
ein Segen,
meine Zuflucht bei dir allein.
Der Teufel eingesperrt,
die Tore des Paradieses geöffnet.
Für Mich, für meine Ummadas Volk; die Nation; die Gemeinde; die weltweite Gemeinschaft der Muslime, für meine geliebten Schwestern.
Ramadan.
Fasten,
Dir allein näher kommen,
An Dich denken,
Für Dich allein leben,
Ibada, Dhikr, Korandas gesegnete Buch des Islams; wörtlich: „die Rezitation“, „das oft Gelesene“; das Vorgetragene; die Lesung; der Vortrag; das von Allah an Seinen Gesandten Muhammad (saw) offenbarte Buch in arabischer Sprache lesen.
Al-Qudus, As-Salamder Friede; der Gruß; ein Gruß gilt als Sadaka, Ar-Rahman,
ein Monat, eine Nacht
und meine Sünden verschwinden inshAllah.
Fasten, nur meine Pflicht tun?
Nein, mein Herz wärmen und mit der Liebe zu dir füllen,
Meinen Iman wieder auftanken,
meine schlechten Eigenschaften über Bord werfen,
Mich anstrengen nur für Dich, für Dich allein.
La illaha illalah,
La illaha illalah,
La illaha illalah.
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Ramadan, du unterschätzter Schatz.
Du kommst und gehst und ich verpasse deinen Glanz.
Zu beschäftigt mit der Dunya, um zu begreifen.
Zu abgelenkt, um zu verstehen.
Zu müde, um zu beten.
Zu schwach, um zum Tarawih zu gehen.
Bin ich IHM denn nicht nah genug , um sein Geschenk zu schätzen?
Ist Allah so weit weg für mich,
dass ich nicht weiß, wieviel ich tun würde, um IHM nah zu sein?
Ya Allah, ich will deine Nähe, was hält mich nur ab?
Ich will, dass du die Hand bist, mit der ich greife
und der Fuß, mit dem ich gehe
und mein Auge, mit dem ich sehe,
mein Ohr, mit dem ich höre.
Was hält mich nur ab?
Ich will, dass mein Herz in Gedanken an dich erbebt
und meine Tränen wegen
der Liebe zu dir fließen.
Was hält mich nur ab?
Ich will Qu'an in meinen Ohren,
Qu'an auf meinen Lippen,
Ou'an in meinem Herzen,
Qu'an in mir.
Was hält mich nur ab?
Was ist Schlaf gegen deine Liebe?
Was ist ein Bett gegen dein Licht?
Was ist ein Kissen gegen dein Wort?
Nichts hält mich mehr ab von Dir, oh Allah,
nichts.
Ich will Dir nah sein, bevor es zu spät ist.
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Ramadan. Monat der Ruhe. Monat der Kraft. Monat der Macht. Monat der Vergebung. Monat der Enthaltsamkeit. Monat des Findens. Monat der Barmherzigkeit. Monat der Reihen. Monat der Gebete. Monat der Gemeinschaft.
Mein Monat. Dein Monat.
Oft vergeht er. Tag um Tag, Stunde um Stunde, Minute um Minute. Nicht gehört, nichts gesehen, nichts gefühlt. Nichts als Hunger, nichts als Durst. Nichts als…Leere?
Was fehlt? Es ist…Allah. Er füllt all das. Wenn du willst. Deinen Körper. Deine Seele. Deinen Geist. Dann ist nichts da…außer Er. Erfüllend. Erfüllt. Geschlossen die Augen, gesenkt der Kopf. Auf deiner Zunge liegen Worte. So schön sind sie wie das Licht, wenn es dunkel wird. So klar. So hell. Du flüsterst sie mit. Voller Ehrfurcht. Voller Liebe. Nur du. Und Er. Im Gebet dieser Nacht. Ruhe überkommt dich, eine tiefe, allumfassende. Du bist mit Ihm allein. Und dann: Deine Stirn berührt den Boden. So nah bist Du. So nah. Vergessen der Hunger, der Durst, die Sorge, die Last, die Trauer, die Menge. Vergessen all das. Du bist hier. Angekommen im Ramadan.



