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as-salamu alaikum,
ich finde wirklich gut, was ich hier vom letzten mjd-meeting zu lesen bekam. ich selbst trage auch kopftuch und bin beim oeffentlichen dienst in stuttgart beschaeftigt, als eine von drei muslimas mit bedeckung.
als ich jetzt nach einem nebenjob suchte, musste ich in den einfachsten branchen wie fastfood und supermarkt die erfahrung machen, dass man viel zu oft sagte: wir wuerden sie sofort einstellen, aber nicht mit kopftuch.
auf meine frage, ob es nicht wichtiger sei, was unter dem tuch ist, redete man sich meist damit heraus, der chef habe es so bestimmt...
jetzt mache ich interviews in den nahverkehrszuegen der dt. bahn und zeige somit der oeffentlichkeit: schaut mal, dass koennen kopftuchfrauen genausso gut :-))
man muss nur mut haben und sich nicht unterkriegen lassen. schliesslich zaehlt der mensch und der umgang miteinander, nicht sein aussehen!
ich finde es klasse, dass wie oben beschrieben, gaeste dieser art an den meetings teilnehmen und so positiv erleben, was islam in wirklichkeit fuer uns bedeutet; und dies dann auch in die oeffentlichkeit transportieren.
ich sage ja immer, wir sind gute vorbilder fuer unsere gesellschaft.
mit besten gruessen und einem wa salam
eure schwester maryam
mein sohn ammar ist auch mitglied bei der mjd, al hamduli allah
Hey ich bin abir
ich wohne nun schon seit Jahren in Dresden
aber ich habe ein problemm ich bin Muslim und will das auch so aus leben ich würde gerne ein Kopftuch tragen aber ich habe angst denn wir ihr wahrscheinlich schon gehört habt wurde im Dresdner Gericht eine frau ermordet und das macht mit ganz schön angst aber ich würde lieben gern Kopftuch tragen weil ich mich dann auch wohler fühle kann mich da jemand beraten?
liebe grüße abir
Liebe Abir,
es sollte prinzipiell kein Problem sein ein Kopftuch in Dresden zu tragen, denn die meisten der Menschen dort sind offen und tolerant und werden dich inshallahwörtlich: wenn Allah will; solange Allah zulässt; wenn man etwas zu tun beabsichtigt oder jemandem etwas verspricht, soll noch „inschâallâh“ hinzugefügt werden so akzeptieren wie du bist, mit oder ohne Kopftuch.
Kontaktiere am besten die Moscheeabgeleitet vom arabischen "masdschid" (wörtlich: Ort der Niederwerfung); in erster Linie Ort des gemeinschaftlichen Gebets; darüber hinaus Nutzungsmöglichkeiten für soziale, kulturelle und erzieherische Funktionen in deiner Stadt und frag mal nach ob es dort Jugendgruppen gibt, die sich treffen. Dort kannst du sicher einige Schwestern treffen, die das gleiche durchgemacht haben/durchmachen und dir einige Tipps geben können.
Viel Erfolg und möge Allah t. dir alles erleichtern. Amin.
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