Perspektiven für die interkulturelle Praxis
Fachtagung Dialogbereit am 22.2.11 in Essen

Vorurteile, Ängste und Misstrauen gegenüber dem Fremden sind oftmals Gründe für Aggression, Gewalt und Missverständnis. In der pädagogischen Praxis begegnen Fachfrauen und -Männern Kinder und Jugendliche aus unterschiedlichen Herkunftsländern und mit unterschiedlichen Religionszugehörigkeiten. Ebenso treffen diese jungen Menschen in den Einrichtungen täglich aufeinander und wissen doch sehr wenig vom religiösen Hintergrund des Gegenübers. Interkultureller und interreligiöser Austausch sind daher Themen für alle pädagogischen Handlungsfelder. Aber wie genau kann diese interkulturelle/interreligiöse Praxis gestaltet sein? Welche Methoden und Ansätze haben sich bewährt? Was können und wollen wir erreichen? Wo liegen möglicherweise Grenzen?
Diesen Fragestellungen widmet sich die Fachtagung und richtet sich damit an Fachkräfte aus der Offenen Kinder- und Jugendarbeit, dem Kinder- und Jugendschutz, der Verbands-arbeit und der Jugendsozialarbeit, aber auch an LehrerInnen, Ehrenamtliche und Multipli-katoren aus den verschiedenen Arbeitsfeldern. Anhand unseres Kooperationsprojektes DIALOGBEREIT und der Ergebnisse der dazugehörigen Begleitforschung durch Prof. Lange wollen wir uns dem Thema nähern. Einen zweiten Schwerpunkt der Tagung bilden Praxisforen aus unterschiedlichen Handlungsfeldern, in denen gemeinsam Ideen und Per-spektiven für die interkulturelle Praxis entwickelt werden sollen.

Weitere Informationen könnt ihr dem pdf-Dokument im Anhang entnehmen oder der Homepage der Landesarbeitsgemeinschaft Katholische Offene Kinder - und Jugendarbeit NRW

 

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