Träume in die Zukunft!
Jugenddialog 2020
Interview mit Projektmoderatorin Assia El-Mahmoud
 
Redaktion: Was ist Jugenddialog2020 denn eigentlich genau?
 
Assia: Die eigentliche Projektidee besteht darin, Jugendlichen aus den unterschiedlichsten religiösen und gesellschaftlichen Bezügen innerhalb von drei Treffen einen Raum für ihre eigenen Ideen und Vorschläge zu stellen. Wir diskutieren als Gruppe über zentrale Zukunftsfragen unserer Gesellschaft und da wir so viele unterschiedliche Menschen sind, kommen dabei ganz neue Perspektiven zu Tage. Die Stiftung Mercator und die katholische Akademie “Die Wolfsburg“ stehen uns dabei als Träger und Projektpartner zur Seite.
 
 
Redaktion: Wie laufen diese Treffen ab?
 
Assia: Das erste Treffen dient dazu sich näher kennen zu lernen und ein konkretes Thema zu finden mit dem wir uns anschließend bei den nächsten Treffen genauer beschäftigen. Das kann zum Beispiel Umweltschutz oder auch Politikverdrossenheit sein – je nachdem wie die Interessen und Wünsche der Jugendlichen aussehen. Auf dem letzten Treffen werden dann die Ergebnisse vorgestellt und je nach Themenbereich sind dann unter anderem auch öffentlich bekannte Personen anwesend. Während der gesamten Zeit helfen natürlich wir Moderatoren den Teilnehmern bei der Umsetzung ihrer Vorstellungen.


Redaktion: Was wollt ihr mit eurer Arbeit erreichen?
 
Assia: Unser Ziel ist zunächst natürlich der Dialog zwischen jungen Menschen aller Nationen, Religionen und Kulturen. Außerdem bieten wir den Kontakt mit Politikern und Wissenschaftlern, um den Jugendlichen auch direkt die richtigen Ansprechpartner vorzustellen.
 
 
Redaktion: Wie ist die Atmosphäre in der Gruppe?
 
Assia: Das Klima untereinander ist meistens sehr entspannt und angenehm. In der Kennenlernphase, beim ersten Treffen, gibt es immer einen gemütlichen Abend mit viel Zeit für die Erlebnisse und Geschichten der anderen. Auch sonst bleibt meistens viel Freizeit, so dass auch der Spaß an der Sache nicht zu kurz kommt. Dadurch, dass die Hauptarbeit online stattfindet und jeder sich einbringen muss, kommt es ab und zu auch zu Auseinandersetzungen – allerdings sind diese spätestens bei der Abreise schnell wieder gelöst.
 
 
Redaktion: Was gefällt dir besonders an dem Projekt?
 
Assia: Es ist unheimlich spannend die Dynamik innerhalb der Gruppe mitzuerleben, jeder einzelne entwickelt sich individuell und das ist einfach sehr motivierend mitanzusehen. Es beeindruckt mich auch wie alle, trotz ihrer Unterschiede, auf das gleiche Ziel hinarbeiten. Das Beste aber, ist die Location: Die Akademie „Die Wolfsburg“ ist eine alte, wunderschöne Villa, in der alle kostenlos übernachten und verpflegt werden!
 


Redaktion: Was muss man mitbringen um mitzumachen?
 
Assia: Nicht viel; Interesse und Motivation sollten natürlich schon vorhanden sein – aber Ihr müsst absolut nichts bezahlen, auch die Fahrtkosten werden erstattet. Im Mai und Juni starten die nächsten Gruppen und wir möchten Euch dabei haben!

Meldet euch einfach bei Schwester Assia unter
jugenddialog2020@mjd-net.de!


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